Spanien mit dem Campervan

Ein Roadtrip mit dem Campervan durch Nordspanien. Von der außergewöhnlichen Architektur des Guggenheim-Museums in Bilbao über die magische Kathedrale von Burgos am Camino Francés bis zu einem kleinen, versteckten Paradies in Huerta.

Winter Escape II führt mich weiter Richtung Portugal. Eine Reise voller unerwarteter Wendungen, stiller Begegnungen und der Erkenntnis, dass die schönsten Geschichten oft dort entstehen, wo unsere Pläne enden.

Mit Jerry unterwegs. Immer der Sonne hinterher. Immer auf der Suche nach dem endlosen Sommer.

 

Winter Escape II – 

Auf der Suche nach dem endlosen Sommer

 

Was bisher geschah…

Meine Reise begann in Deutschland und führte mich durch Frankreich. Von den Straßen von Paris über die wilden Atlantikstrände am Cap Ferret und die magischen Sonnenuntergänge in Hossegor bis nach Biarritz.

→ Winter Escape II – Kapitel 1: Frankreich mit dem Campervan

Jetzt wartet Spanien!

 

Kapitel II: Vom Reisen und so … wenn das Leben andere Pläne hat

Hola España!

Kaum hatte ich die Grenze hinter Biarritz überquert, war es wieder da.

Dieses Kribbeln.

Eine andere Sprache. Ein anderes Temperament. Ein anderer Rhythmus.

Spanien!

Die Straßen wurden enger, der Verkehr lebhafter und irgendwie schien plötzlich alles ein wenig chaotischer zu sein.

Nach den entspannten Tagen an Frankreichs Atlantikküste fühlte sich das an wie ein kleiner Kulturschock.

Aber einer, den ich durchaus mag.

Das Abenteuer hatte offenbar beschlossen, einen Gang höher zu schalten.

 

Von Plänen und anderen Katastrophen

Eigentlich hatte ich mir einen wunderbaren Plan zurechtgelegt.

Ein bisschen einkaufen, (günstig) tanken, Wasser auffüllen, Wäsche waschen, duschen und anschließend gemütlich auf einem Stellplatz oberhalb von Bilbao ins altbekannte Hostel einchecken.

Am nächsten Morgen dann ganz entspannt ins Guggenheim-Museum.

Klingt doch wunderbar, oder?

Nun ja.

Das Universum hatte offenbar andere Vorstellungen.

Zunächst verweigerten meine Kreditkarten an der Mautstelle ihren Dienst. Ausgerechnet die spanische Santander-Karte wollte in Spanien nicht funktionieren.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

An der Tankstelle lief es immerhin rund – 1,72€ lautet der aktuelle Dieselkurs und ein leichtes aufatmen meiner doch allzu arg strapazieren Dieselkasse. Beim Einkaufen wurde meine schwäbische Geduld allerdings auf eine harte Probe gestellt.

Endlose Warteschlangen, gemütliche Kassierer und eine spanische Oma, die sich mit einer Selbstverständlichkeit vordrängelte, als hätte sie gerade persönlich die Vorfahrt erfunden. Aber Alter hat immer respektvolle Vorfahrt, si claro.

Dass das einpacken, diskutieren über eine Dose Bohnen, welche ihr nicht gehörten und dass sich der Bezahlvorgang ansich aber in universelle Ewigkeiten ausbreitete, konnte selbst ich mir nicht vorstellen. Aber hey Amrit, du hast ja alle Zeit der Welt -:)

Unnötig zu erwähnen ist, dass ich zuvor die Kasse gewechselt habe – aus latenten Zeit-Optimierungs-Gedanken .  

Bienvenido a España!

Doch der eigentliche Höhepunkt wartete bei der Ausfahrt des Einkaufszentrums.

Eine Höhenbegrenzung von 2,40 Metern.

Jerry sollte eigentlich durchpassen – bin ja auch reingekommen.

Eigentlich. Die Ausfahrt ging aber steil nach oben.

Wäre da nicht mein Dachventilator gewesen.

Ein leichtes Kratzen. Ein kurzer Schreckmoment.

Rückwärtsgang rein. Hinter mir aber schon über 10 Autos. Aber wenn so was machbar ist und ebenfalls gefühlt Ewigkeiten gedauert hat, dann ebenso in Spanien.

Und die Erkenntnis, dass manchmal wenige Zentimeter zwischen einem entspannten Roadtrip und einer ausgewachsenen Katastrophe liegen.

Zum Glück blieb es bei einem kleinen Kratzer.

Jerry hatte seinen ersten spanischen Warnschuss bekommen.

 

Bilbao – oder die Kunst, nicht anzukommen

Nach weiteren kleinen Abenteuern an den Mautstationen führte mich mein Navi schließlich auf einem abenteuerlichen Umweg durch die Vororte von Bilbao.

Mein Ziel war ein vertrauter Stellplatz oberhalb der Stadt.

Ich war schon zweimal dort gewesen und freute mich auf einen entspannten Nachmittag.

Doch auch hier hatte das Leben eine Überraschung parat.

Ausgebucht.

Obwohl noch reichlich Platz vorhanden war.

Zehn Fahrzeuge seien erlaubt. Mehr nicht.

Na gut.

Wenigstens Wasser auffüllen?

Zunächst ein Ja.

Dann ein Nein.

Nur für Gäste.

Und plötzlich stand ich da.

Mit einem ziemlich vollen Kopf, einem halbleeren Wassertank und einem Plan, der sich gerade vollständig in Luft aufgelöst hatte.

Ich musste schmunzeln.

Allerdings erst später.

Denn manchmal ist das Vertrauen ins Leben leichter gepredigt als gelebt.

 

Wenn das Universum einen Wasserhahn schickt

Also erst einmal raus aus dem ganzen Trubel.

Anhalten. Durchatmen. Neu orientieren.

Auf der Suche nach einer Wäscherei entdeckte ich auf einem unscheinbaren Foto plötzlich etwas, das mein Herz höherschlagen ließ.

Einen Wasserhahn!

Ja, tatsächlich.

So weit ist es mit der Romantik des Vanlife manchmal gekommen.

Andere freuen sich über Sonnenuntergänge oder traumhafte Strände.

Der Vanlifer freut sich über einen Wasserhahn mit ordentlich Druck.

Und dieser funktionierte sogar!

An einer Fahrradwaschanlage konnte ich endlich meinen Wassertank auffüllen.

Plötzlich schien sich das Blatt zu wenden.

Auch die Kreditkarte funktionierte wieder.

Die nächste Wäscherei hatte einen perfekten Parkplatz direkt vor der Tür.

Und die vielen Zwei-Euro-Münzen, die mir zuvor die Mautstation ausgespuckt hatte, fanden nun ihre wahre Bestimmung.

Waschmaschine. Trockner.

Alles wieder sauber.

Während meine Wäsche ihre Runden drehte, kam ich mit einem Spanier ins Gespräch, der mir von seinen Wanderungen auf dem Camino del Norte erzählte.

Ein wunderbarer Austausch über das Reisen, das Unterwegssein und die verschiedenen Wege, die uns durchs Leben führen.

Und plötzlich war er wieder da.

Dieser besondere Zauber des Reisens.

Wenn aus einem vermeintlich verlorenen Tag eine Geschichte wird, die man niemals hätte planen können.

 

Alleine reisen – zwischen Freiheit und Verantwortung

Alleine unterwegs zu sein hat seine ganz eigene Dynamik.

Niemand entscheidet für dich.

Niemand nimmt dir die kleinen und großen Herausforderungen ab.

Wenn etwas schiefgeht, stehst du zunächst einmal alleine da.

Mit deinen Gedanken. Deinen Zweifeln. Und manchmal auch mit deiner Ungeduld.

Aber genau darin liegt für mich auch eine besondere Freiheit.

Du lernst, dir selbst zu vertrauen.

Improvisierst. Triffst Entscheidungen. Verwirst Pläne.

Und stellst irgendwann fest, dass die meisten Dinge ohnehin ganz anders kommen, als du sie dir vorgestellt hast.

Vielleicht ist das eines der größten Geschenke des Alleinreisens.

Sich selbst immer wieder neu zu begegnen.

Christopher McCandless suchte in der Wildnis Alaskas nach einer Freiheit jenseits gesellschaftlicher Erwartungen.

Meine Wildnis besteht manchmal aus spanischen Mautstationen, Waschsalons und einem störrischen Dachventilator.

Nicht ganz so heroisch.

Aber durchaus lehrreich.

„Nicht alle, die wandern, sind verloren.“

— J. R. R. Tolkien, Der Herr der Ringe 

 

Vom Festkleben und Weiterziehen

Am Abend fand ich schließlich einen wunderbaren Platz auf einer Anhöhe oberhalb eines kleinen Ortes.

Die Sonne versank langsam hinter den Hügeln.

Jerry stand ruhig.

Der Wassertank war voll. Die Wäsche sauber. Die Batterien geladen.

Und sogar die neue eSIM funktionierte.

Alles wieder im Fluss.

Was für ein Tag!

Ich saß da, blickte über das Tal und musste über mich selbst lachen.

Wie schnell wir doch glauben, dass etwas schiefläuft, nur weil es nicht unseren Vorstellungen entspricht.

Dabei hatte sich am Ende alles wunderbar gefügt.

Und als kleines Geschenk entdeckte ich auch noch einen Bahnhof ganz in der Nähe.

Von dort konnte ich in gerade einmal 25 Minuten mitten nach Bilbao fahren.

Zum Guggenheim-Museum.

Ganz ohne den ursprünglich geplanten Stellplatz.

Manchmal muss man eben erst vom eigenen Plan abkommen, um den einfacheren Weg zu entdecken.

Und doch beschäftigt mich unterwegs immer wieder eine andere Frage.

Wann ist es Zeit, zu bleiben? Und wann ist es Zeit, weiterzuziehen?

Gerade als Soloreisender ist es verlockend, an einem schönen Ort festzukleben.

Ein guter Stellplatz. Ein vertrauter Rhythmus. Ein paar Tage Ruhe.

Warum weiterfahren?

Weil da diese Sehnsucht ist.

Dieses leise Ziehen im Herzen.

Die Neugier auf das, was hinter dem nächsten Horizont wartet.

Und manchmal muss man aufpassen, dass aus der Bequemlichkeit des Bleibens nicht unbemerkt ein kleines Gefängnis wird.

Denn Freiheit bedeutet für mich nicht nur, bleiben zu können.

Sondern auch, jederzeit wieder aufbrechen zu dürfen.

ANDY JEGR Portfolio - Storytelling Atlanik Route
Amrit Soul-Traveller Profilbild

Ich bin Amrit von Soul-Traveller – passionierter Camper-Ausbauer und Fotograf, Vollblut-Praktiker mit Ingenieurstudium und Elektroniker-Ausbildung. Bei meinen Ausbauten achte ich darauf, dass Lösungen nicht nur gut aussehen, sondern im Alltag wirklich funktionieren.    Mehr über mich. . . | Zum Fotoblog. . .

I. Bilbao – Wenn Architektur zur Meditation wird

Die Kunst, einfach nur da zu sein

Und dann war da natürlich noch das Guggenheim-Museum.

Allein dieses Gebäude!

Diese außergewöhnliche Architektur aus geschwungenen Formen, Licht und scheinbar grenzenlosen Räumen ist für mich bereits ein Kunstwerk für sich.

Ich war schon mehrmals hier. Und doch ist jeder Besuch ein vollkommen neues Erlebnis.

Es sind nicht einmal unbedingt die Ausstellungen, die mich so tief berühren.

Es ist das Gebäude selbst.

Diese gewaltigen, lichtdurchfluteten Räume. Die verschiedenen Ebenen und Perspektiven. Das Spiel von Licht und Schatten, die Menschen, die sich darin bewegen und selbst zu einem Teil dieser lebendigen Architektur werden.

Manchmal bleibe ich einfach nur stehen.

Schaue. Staune.

Und lasse diesen Ort auf mich wirken.

Jenseits der Worte. Jenseits des Verstehens.

Fast wie eine Meditation.

Denn manchmal braucht es weder eine Erklärung noch eine Bedeutung, um von etwas tief berührt zu werden.

Man muss nicht alles verstehen.

Manchmal genügt es, einfach nur da zu sein.

Und genau das ist es, was mich immer wieder hierherzieht.

Die Kunst des Augenblicks. Mitten in einem Kunstmuseum.

„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“

— Pablo Picasso 

 

II. Burgos – Ein Café con Leche und die Sehnsucht nach dem Camino

Manche Wege verlassen uns nie

Nach einer letzten Nacht auf meinem wunderbaren Stellplatz, irgendwo auf einer Anhöhe zwischen Wiesen und Schafen, zog es mich weiter.

Spanien öffnete seine Landschaft.

Endlose Hochebenen. Weite Felder. Ein Himmel, der kaum Grenzen zu kennen schien.

Kilometer um Kilometer.

Und dann Burgos.

Ein Ort, an dem ich einfach nicht vorbeifahren konnte.

Denn hier führt einer jener Wege hindurch, die mich seit vielen Jahren tief im Herzen berühren.

Der Camino – der Jakobnsweg.

An diesem Sonntagmorgen saß ich mit einem Café con Leche vor der gewaltigen Kathedrale von Burgos.

Was für ein Anblick!

Diese filigranen gotischen Türme, die sich scheinbar schwerelos in den Himmel erheben. Jahrhundertealte Steine, die Geschichten von unzähligen Pilgern erzählen könnten.

Und davor das Leben.

Menschen, die über den Platz schlenderten. Pilger mit ihren Rucksäcken. Das leise Stimmengewirr eines erwachenden Sonntags.

Ich saß einfach nur da.

Und plötzlich war sie wieder da.

Diese unbeschreibliche Sehnsucht nach dem Camino.

Noch immer treibt mir der Gedanke an den Jakobsweg manchmal Tränen in die Augen.

Warum eigentlich?

Was ist es, das diesen Weg so besonders macht?

Vielleicht ist es diese wunderbare Einfachheit.

Gehen. Atmen. Weitergehen.

Alles, was man braucht, trägt man bei sich.

Keine großen Pläne. Keine Erwartungen. Nur der nächste Schritt.

Und irgendwo zwischen staubigen Wegen, müden Füßen und unzähligen Begegnungen geschieht etwas, das sich kaum erklären lässt.

Man ist unterwegs, um irgendwann bei sich selbst anzukommen.

„Wanderer, es gibt keinen Weg. Der Weg entsteht beim Gehen.“

— Antonio Machado

Burgos ist einer der großen Meilensteine auf dem Camino Francés.

Und während ich meinen Café con Leche genieße, weiß ich eines ganz sicher:

Irgendwann werde ich wiederkommen.

Nicht mit Jerry.

Sondern mit meinem Rucksack.

Und meinen eigenen zwei Füßen.

Um diesen Weg einmal zu gehen.

Nicht, um irgendwo anzukommen.

Sondern um mich wieder ein Stück mehr im Unterwegssein zu verlieren – und auch zu finden. 

Buen Camino.

III. Huerta – Das letzte kleine Geschenk Spaniens

Von Eisvögeln, stillen Flüssen und der Kunst des Bleibens

Und dann war da noch Huerta.

Ein kleines, beinahe vergessenes Dorf irgendwo im spanischen Nirgendwo.

Ein Zufallsfund.

Oder besser gesagt: ein Tipp von ChatGPT.

Ja, tatsächlich. Manchmal hat auch die künstliche Intelligenz ein ganz gutes Gespür für die kleinen Paradiese dieser Welt.

Am Rande des Dorfes, unter schattenspendenden Bäumen und direkt neben einem Sportplatz, fand ich einen wunderbaren Platz für Jerry.

Frischwasser. Abwasserentsorgung. Internet.

Alles da, was das Vanlifer-Herz begehrt.

Und das mitten in dieser herrlichen Abgeschiedenheit.

Keine Menschenmassen. Kein Trubel.

Nur ein kleines spanisches Dorf und das Gefühl, für einen Moment aus der Zeit gefallen zu sein.

Ein blauer Blitz am Fluss

Ganz in der Nähe schlängelte sich ein Fluss durch eine geschützte Naturlandschaft.

Ein kleines Paradies aus Wasser, Bäumen und stillen Ufern.

Bei einem meiner Spaziergänge entdeckte ich plötzlich etwas, das mein Fotografenherz höherschlagen ließ.

Einen Eisvogel!

Dieser kleine, leuchtend blaue Pfeil schoss über das Wasser.

Ein Augenblick.

Und schon war er wieder verschwunden.

Wie ich erfuhr, gehört die Gegend zu den Lebensräumen dieser wunderbaren Vögel.

Was für ein Geschenk!

Natürlich hatte ich ausgerechnet in diesem Moment nicht die passende Fotoausrüstung dabei.

Und irgendwie fehlten mir in diesen Tagen auch die Zeit und die innere Muße, mich stundenlang mit meiner Kamera am Fluss auf die Lauer zu legen.

Früher hätte mich das vielleicht geärgert.

Heute denke ich mir:

Nicht jeder schöne Augenblick muss festgehalten werden.

Manche dürfen einfach geschehen.

Ohne Foto. Ohne Beweis.

Nur als kleine Erinnerung, irgendwo tief in uns.

„Die Natur eilt nicht, und doch wird alles vollendet.“

— Laozi

Das Los eines Solo-Travellers

Huerta war so ein Ort, an dem man wunderbar hätte hängen bleiben können.

Ein paar Tage länger.

Vielleicht sogar eine ganze Woche.

Einfach das Leben vorbeiziehen lassen. Den Vögeln lauschen, am Fluss entlangspazieren und die Welt für eine Weile vergessen.

Doch da war sie wieder.

Diese vertraute Unruhe.

Die Sehnsucht nach dem Weiterziehen.

Das ist wohl eines der kleinen Dilemmata des Alleinreisens.

Niemand drängt dich.

Niemand wartet auf dich.

Du kannst bleiben, solange du möchtest.

Und doch spürst du manchmal, dass es Zeit ist, wieder aufzubrechen.

Nicht, weil es anderswo schöner sein muss.

Sondern weil das Unterwegssein selbst zu einer Art Heimat geworden ist.

Und weil hinter dem nächsten Horizont vielleicht schon die nächste Geschichte wartet.

Portugal – die alte Sehnsucht

Und irgendwo hinter all diesen kleinen spanischen Abenteuern wartet bereits mein nächstes großes Ziel.

Portugal.

Mal wieder.

Dieses Land, das mich seit meiner ersten Reise im Jahr 2005 nicht mehr losgelassen hat.

Mittlerweile fast eine zweite Heimat.

Eine Liebe, die ich selbst nicht wirklich erklären kann.

Und diesmal gibt es einen ganz besonderen Grund, die Reise Richtung Westen fortzusetzen.

Peniche. Die Wellen. Die besten Surfer der Welt.

Der Surfcontest der Championship Tour.

Ein Ereignis, das ich unbedingt erleben möchte.

Doch bis dahin liegen noch einige Kilometer vor mir.

Und vermutlich auch noch ein paar Überraschungen.

Denn eines hat mich dieser erste Tag in Spanien wieder einmal gelehrt:

Das Leben hält sich nicht an unsere Reisepläne.

Und vielleicht ist genau das sein größter Zauber.

Nicht zu wissen, was morgen kommt.

Nicht alles kontrollieren zu müssen.

Sondern neugierig zu bleiben.

Offen für das Unerwartete.

Bereit, sich immer wieder überraschen zu lassen.

Wie heißt es so schön in Into the Wild?

„Der Kern des menschlichen Geistes entspringt neuen Erfahrungen.“

— Christopher McCandless,  Into the Wild

Und davon scheint Portugal noch einige für mich bereitzuhalten.

Vamos, Jerry!

Das Abenteuer geht weiter.

To be continued … 🌊🚐☀️