Nach dem abrupten Ende des Pilgerversuches in heimischen Gefilden, mussten sich Amrit und seine Pilgerfreundin Marion dieser Herausforderung stellen um das Große Ziel Santiago de Compostela auf dem Camino Portugues, dem portugiesischen Jakobsweg zusammen und gemeinsam zu erreichen. Die Vorgeschichte findest zu hier: 6 Tage auf dem Jakobsweg – Ein Pilgerversuch von Amrit)

Das nicht würdige Ende und voreilige Abbrechen meines ersten Pilgerversuchs konnte nur auf dem Jakobsweg befriedet werden. Es sollte aber auch kein Anknüpfen an etwas Altes sein, sondern ein neues Kapitel. 

Kompromisslose – Alles oder Nichts. Ein Entweder-Oder Spiel auf portugiesischem Boden sollte es nun werden.  

Deshalb gab es diesesmal kein Warmup mehr und Schlupflöscher um auszubüchsen, sondern der Flieger nach Porto wurde gebucht und der Rucksack wieder gepackt. Wieder waren die Anfangsbedingungen gelinde gesagt Suboptimal und als wir nachts um 23 Uhr landeten, goss es in Strömen und wir wurden wieder auf eine harte Probe gleich am Anfang gestellt. 

Unser Hotel im Szeneviertel von Porto legte in dieser Nacht aber noch einen obendrauf. Papierdünne Wände, Kopfsteinpflaster und die angrenzende Kneipenstrasse mit den feiernden High-School Absolventen sorgten für einen Lärmpegel jenseits des vorstellbaren. 

Ob die beiden zusammen in Santiago de Compostela ankamen und was sie für Erfahrungen gemacht haben findet ihr hier im folgenden. . .

Viel Spaß mit den Geschichten Rund um den Camino Portugues.

 

Meine Route auf dem Camino Portugues Central

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Meine Pilger-Packliste für den Jakobsweg

Meine Packliste, speziell für Pilger-Reisen und Wanderungen findest Du hier: Pilger-Packliste für den Jakobsweg oder zum Wandern

Das Tagebuch vom Camino Portugese

Camino Portugues (1): Regenreiche Tage in Porto

Unsere Anreise mit Ryanair und unseren zwei Müllsäcken verlief vollkommen problemlos, sodass uns Porto um Mitternacht mit strömenden Regen willkommen heißen konnte.

Ein  Engel half uns beim Ticket ziehen für die Metro in die Innenstadt und später noch ein zweites Mal aus der Klemme, als um Mitternacht an der Hauptmetrostation Trinidade, die portugiesischen Kontrolleure meinten die Tickets zu checken müssen. Wir hatten natürlich Tickets – aber in der Eile nicht entwertet – heute half aber Unwissenheit, der Touribonus und unser Engel.

Auf dem Weg zu unserem Hotel (den strömenden Regen hatte ich ja schon erwähnt) wurde uns schnell klar, dass in Porto ein paar Sachen anders sind als sonst wo. Es könnte sich um eine Art Paralleluniversum oder die Partyhauptstadt schlechthin handeln. Wir wurden von lauter, in langen schwarzen Mänteln, jungen Leuten eingehüllt, welche die ganze Stadt belagerten. Als Treffpunkt war immer wieder was von 00:01Uhr zu hören.

Strömender Regen (immer noch-nicht vergessen), überall laute Musik und das Beste, unserer Guesthouse war mittendrin. Somit waren wir gratis mit dabei, nur blöd, wenn man schlafen möchte – aber daran war in meinem Zimmer, welches mich an eine Schuhschachtel erinnernte, nicht zu denken.

Am nächsten Tag erfuhren wir, dass die Studenten ihren Abschluss wohl mehr als gebührend, bis weit nach 6Uhr in der Früh gefeiert haben. Unsere Assoziation zu Harry Potter bestätige jemand, dass Frau Rowling wohl die Inspiration von den verschiedenen Clans und den langen Mänteln von hier hatte, oder abgekupfert hat – je nachdem wie man es sehen möchte.

So prüften wir die nächsten Tage ausgiebigst unser Regenequipment (da es ja immer noch regnete) und meine Anzahl der verbrauchten Schirme erhöhte sich täglich.

Wir aßen und tranken uns durch die Cafés und Bars – feierten Marions Geburtstag  mit Portwein und traditionellem portugiesischen essen in einer Hafenbar und liesen uns durch die Gassen und Straßen von Porto treiben.

Porto wollte sich wohl mit uns versöhnen oder zum Abschied noch von seiner sonnigen Seite zeigen um uns so dem Camino zu übergeben.

Camino Portugues (2): Eintauchen und Rhythmusfindung 

Heute eine Kombi aus Video- und Photoblog.

1. Porto – Lavra – Villa de Conde (35km: 10km mit Metro & 25km zu Fuß)

2. Villa de Conde – Rates – Barcelos (28km: 20km zu Fuß & 8km mit dem Bus)

3. Barcelos – Tamel – Baluges (18km)

4. Baluges – Ponte de Lima (17km)

5. Ponte de Lima (0km)

 

 

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Camino Portugues (3): Pilgeralltag stellt sich ein

Tag 6: Ponte de Lima – Rubiaes (19km)

Tag 7: Rubiaes – Valenca – Tui (19km)

Tag 8: Tui – Porrino (14km)

Tag 9: Porrino – Mos – Redondela

Tag 10: Redondela – Pontvedra (18km)

Tag 11: Pontevedra (0km)

 

Camino (4): Buenos Dias aus Padron

Heute wieder ein Videoblog, direkt aus Pardon.

 

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Camino Portugues (5): Die letzten Etappen nach Santiago

Tag 12: Pontevedra – Briallos – Calda de Reis (25km)

Tag 13: Calda de Reis – Padron (18km)

Tag 14: Padron – Teo – Santiago de Compostella (24km)

Tag 15: Santiago de Compostela (0km)

Tag 16: Kap Finisterre (6km)

Tag 17: Santiago de Compostela – Vigo – Tamel (Zug) – Baluges (7km)

Tag 18 & 19: Baluges — Casas do Rio

 

Camino Portugues (6): Time to say good bye …

Verabschiedung von einer unglaublich schönen und intensiven Pilgerreise.

 

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